Al-Qaida vs. Predator: Der Kampf gegen den Terrorismus im Jemen

Die kritischen Stimmen über die amerikanische Konter-Terrorismusstrategie im Jemen werden in den US

Al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel: Vom Zwerg zum Emirat

In den letzten Monaten ist die Bedrohung durch Al-Qaida im Jemen gewachsen. Mit der Gründung mehrer

Vom Rauschen im Leserbriefwald, der syrischen Opposition und dem „Heißsporn“ al-`Ar`ur

um mir Menschen die nach Brot anstehen anzuschauen …muss ich nicht nach Syrien reisen, da reic

 

Al-Qaida vs. Predator: Der Kampf gegen den Terrorismus im Jemen

Mai 16, 2012 in Mareike Transfeld

Die kritischen Stimmen über die amerikanische Konter-Terrorismusstrategie im Jemen werden in den USA immer lauter. Im Mittelpunkt der Debatte stehen insbesondere Fragen über die Legalität der Drohneneinsätze. Darüber hinaus wird, vor dem Hintergrund der Erstarkung der Terrororganisation, die US-Politik im Jemen auch in Bezug auf ihre Erfolgsaussichten hinterfragt. Der amerikanische Jemen-Experte Gregory Johnsen geht davon aus, dass der Einsatz der amerikanischen Predator-Drohnen, das Al-Qaida-Problem im Jemen in den letzten Jahren weiter verschärft habe. In wie fern können also die US-Drohneneinsätze für das Erstarken Al-Qaidas im Jemen verantwortlich gemacht werden? 

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Al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel: Vom Zwerg zum Emirat

Mai 14, 2012 in Mareike Transfeld

In den letzten Monaten ist die Bedrohung durch Al-Qaida im Jemen gewachsen. Mit der Gründung mehrerer kleiner Islamischer Emirate im Südjemen konnte die Organisation mittlerweile ihre Kontrolle über mindestens drei Städte ausweiten. So geht noch immer eine nicht nur lokale, sondern auch internationale Gefahr von der jemenitischen Al-Qaida aus. Dies wurde erneut klar, nachdem es einem britischen Geheimagenten saudischer Abstammung gelungen war, die Organisation zu infiltrieren und eine neu-entwickelte „Unterhosenbombe“ zu entwenden. Ein weiterentwickeltes Modell jener Bombe, die 2009 in einem Passagierflugzeug im Himmel über Detroit detonieren sollte.  Rest des Eintrags ansehen →

Vom Rauschen im Leserbriefwald, der syrischen Opposition und dem „Heißsporn“ al-`Ar`ur

Mai 9, 2012 in Christian Thuselt

  • um mir Menschen die nach Brot anstehen anzuschauen …muss ich nicht nach Syrien reisen, da reicht schon jede etwas größere Deutsche Stadt!  [...]
  • Nun hat man mal wieder die Katze aus dem Sack gelassen, es geht also gar nicht um die Menschen in Syrien, sondern um den Sturz Assads im Interesse des “Westens” durch die ach so “friedlichen Rebellen”.
  • Das in Syrien gewählt wurde interessiert natürlich nicht! 7000 Kandidaten haben sich für die Ca 200 sitze im Parlament beworben. Die Opposition boykottiert die Wahlen. Die sind ja auch zu sehr.mit bomben bauen beschäftigt
  • Wenn sich jemand Geld sparen will, indem er für Brot ansteht, um sich dafür danach mit dem Geld etwas anderes zu kaufen, dann ist das nicht notwendigerweise ein Zeichen von Armut. Und Geld um sich Brot im Supermarkt zu kaufen hat [...]
  • Dem dusseligen “Westen” ist anscheinend überhaupt nicht klar, was er sich da wünscht…
  • Wäre mal an der Zeit zu erwähnen um was sich wirklich handelt, nämlich um die riesigen Gasreserven, laut Voltairenet.org, die grössten bisher bekannten Reserven, die sich auf syrischem Gebiet befinden. Daher das plötzliche Interesse [...]
  • Wagt es etwa Syrien sein Öl in anderen Währungen als den Dollar zu verkaufen ? Libyen und der Irak wollten das auch. Und der böse Iran tut das auch.
Dies ist nur eine kleine Auswahl der Leserreaktionen auf EINEN EINZIGEN Spiegel-Artikel. 
Selten hatten die Berufszyniker, Stammtischgeneräle und sogenannten “kritischen Geister” solche Konjunktur wie momentan angesichts des Aufstandes in Syrien. Immer wieder geht es dabei um die Frage einer angeblichen islamistischen und konfessionalistischen Revolte in diesem Staat. Wir wollen in diesem Artikel diese Frage einmal ganz ohne das übliche verschwörungstheoretische Brimborium diskutieren.

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Die Muslimbruderschaft und die Präsidentschaft

April 27, 2012 in Christian Wolff

Die ägyptische Muslimbruderschaft ist seit der Parlamentswahl 2011/2012 vor Probleme gestellt, die sie in dieser Art und Weise bisher nicht kannte. Interne Debatten werden öffentlich geführt und rezipiert, der Mythos der einzig ernstzunehmenden Oppositionskraft ist verschwunden, das pluralistische Parteienspektrum zwingt zu neuen Positionierungen. Und jetzt auch noch die Präsidentschaftskandidatur.

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Linksammlung zu Israel

April 4, 2012 in Peter Lintl

Heute mal kein geschriebener Text, sondern etwas Hilfreiches: Eine kommentierte Linksammlung zu den wichtigsten Publikationsorganen, die sich mit Israel-bezogenen Themen befassen, geordnet nach Kategorien: Zeitungen und Magazine, themenübergreifende Think Tanks, Think Tanks zu Wirtschaft und Sozialem, zu Philosophie, Religion und Identität,  zu Arabern in Israel, zum Nahostkonflikt und abschließend noch einige Links zu Organisationen.

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Kurzfristig im Sattel, langfristig im Ausverkauf

März 12, 2012 in Christian Thuselt

Zunächst einmal das Traurige vorweg: in Syrien tobt längst ein Bürgerkrieg und dieser sichert dem Regime al-´Asad kurzfristig das Überleben. Mittel- bis langfristig hingegen wird dieses kaum überleben können. Eine ihrer ideologischen Legitimation weitgehend entkleidete Familiendiktatur scheint in der arabischen Welt kaum mehr akzeptabel.

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Die Ultraorthodoxen, die Armee und warum sich nichts ändern wird

März 3, 2012 in Peter Lintl

Der israelische Oberste Gerichtshof hat das „Tal Gesetz“, welches den israelischen Ultraorthodoxen (auch Charedim genannt) bisher ermöglichte den Wehrdienst zu vermeiden, für ungültig erklärt. Im Urteil des Gerichtshofes heisst es, dass das Gesetz dem Gleichheitsgrundsatz widerspricht, da eine Bevölkerungsschicht zu Unrecht privilegiert würde – rund 13% der potentiellen Rekruten sind als ultraorthodoxe Thoraschüler vom Armeedienst befreit. Das Urteil zur Aufhebung dieser Ausnahme vom Wehrdienst wird in Israel, wo der Militärdienst als einer der wichtigsten Bürgerpflichten überhaupt gesehen wird, vom Großteil der Bevölkerung seit langem gefordert. Die Ultraorthodoxen hingegen rüsten sich für die neuerliche bevorstehende Auseinandersetzung mit dem Staat – und werden dank ihres politischen Einflusses dafür sorgen, dass trotz des Urteils alles beim Alten bleibt.

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Libanon (nicht) unter Strom

Februar 24, 2012 in Allgemein

Das konstante Versagen der politischen Eliten am Beispiel der Stromversorgung

Stromausfälle gehören für die meisten Libanesen zum Alltag. Lebt man, wie ich, im Westen der Haupstadt Beirut muss man 3 Stunden am Tag auf elektronische Geräte verzichten. Bewohner der südlichen Stadteile und weite Teile des Südlibanon müssen hingegen 12 Stunden täglich ohne Strom auskommen. Wer nicht im Dunkeln sitzen will, muss auf private Generatoren ausweichen. Momentan produziert der halbstaatliche Energieversorger EDL nur etwa 60% des Strombedarfs des Landes. Der Rest des Stromes wird von privat betriebenen Generatoren erzeugt.

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Die Arabische Liga: Ein Papiertiger erwacht

Februar 15, 2012 in Allgemein

 

Etwas Erstaunliches ereignete sich in den letzten zwölf Monaten in der arabischen Welt. Die immer wieder totgesagte Arabische Liga – die Regionalorganisation, die alle 22 sich als arabisch verstehenden Staaten einschließlich der Palästinensischen Autonomiebehörde umfasst – erwachte zu ungeahnter Aktivität und trat als internationaler Akteur in Erscheinung. Dabei waren ihre Organe wahlweise schon als »Schwatzbude« oder »Klatsch-und-Tratsch-Räte« bezeichnet worden und mit Ahmed Esmat Abdel Meguid bezeichnete selbst ein ehemaliger Generalsekretär (1991-2001) – wenngleich ex officio – Verträge der Liga nur als »Tinte auf Papier«.

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Zur (Un-)Wirksamkeit internationaler Sanktionen

Februar 7, 2012 in Christian Thuselt

Das Beispiel Libyens

Die EU hat hart wirtschaftliche Sanktionen gegen den Iran beschlossen. Künftig soll also ab dem 01. Juli 2012 einer der größten Binnenmärkte der Welt, wie zuvor schon der nordamerikanische, ohne iranisches Öl auskommen. Und auch China zeigt vorsichtige Ansätze, zumindest nicht mehr iranisches Öl zu importieren. Nun stellt sich natürlich die Frage, was diese Sanktionen wirklich bewirken können. Dass Sanktionen weh tun, das steht außer Frage. Dass sie einem Regime viel Renommee kosten können, auch. Die iranische Landeswährung Rial ist im letzten Monat zeitweise um 50% eingebrochen, die Zentralbank in Teheran hat zunehmend Mühe, internationale Devisen aufzutreiben. Allerdings zeigen Beispiele der Vergangenheit, allen voran das Libyens, wo die Grenzen internationaler Sanktionen liegen. Auch wenn v.a. in Europa die internationale Isolierung längst als Allheilmittel gegen Diktatoren gepriesen wird, sollten die Erwartungen nicht zu groß sein. Wir wollen im Folgenden am Beispiel Qaddhafis einmal die Grenzen wirtschaftlicher Sanktionen aufzeigen.

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